Dienstag, 11. Oktober 2005

11.10.

Fahrt nach Brüssel
11. bis 13. Oktober 2005


Schon vor Monaten hatte ich uns angemeldet: Wir fuhren mit den Grünen nach Brüssel zum Europa- Parlament.

Um 7.30 Uhr ( Der Bus kam mit 30 Min. Verspätung) ging es los. Mit einen 4- Sterne- Bus aus Waltershausen (Gotha). Fast 45 Mitfahrer waren wir. Überwiegend Grüne aus Dresden, Leipzig, Halle, Erfurt. Als wir losfuhren, ging die Sonne auf. Als wir dann in Brüssel waren, ging sie unter....

Wir waren in einem Hotel im Zentrum untergebracht. Alle Zimmer waren von Künstlern gestaltet.

Zum Abendessen fuhren wir mit der Metro in die Nähe das Europaparlaments. Hier gab es typisch belgisches Essen. Bis es soweit war, mußten wir sehr lange warten. Aber das Warten hat sich gelohnt: Ich entschied mich für Schwertfisch, gebraten. Die Bedienung entschied, dass ich Seeteufel bekomme. Aber diese Wahl war gut. Der Fisch schmeckte ausgezeichnet. Meine Freundin bekam Lachs (glaube ich).

Am nächsten Vormittag trafen wir uns, um zum Parlament zu gehen. Da aber ein Programmpunkt ausfallen mußte, hatten wir viel Zeit, um uns die Gegend um den “Le Grand-Place“ anzusehen. Hier sahen wir die tollen Gilde- und Rathäuser, lange, enge Gassen, in denen ein Lokal am Anderen ist, den bekannten „Pinkel-Jungen“.....Auch das Schöffendenkmal sehen wir.(Um Glück zu haben, strichen wir ihn über den Arm....)

Danach ging es ins Europa- Parlament. Ein riesiges Gebäude aus viel Glas und Beton. Zuerst wollte man uns durch den Besuchereingang nicht reinlassen. Erst auf den dritten Anlauf kamen wir ins Gebäude. Hier wurden wir von Milan und Gisela Kallenbach begrüßt. Sie erzählten von ihrer Arbeit, von den Ausschüssen, den Gruppen im Parlament....

Wir hatten die Gelegenheit, uns eine Sitzung des Parlaments anzusehen. Von den 700 Abgeordneten waren nur die Hälfte da. Jeder, der das Wort ergriff, redete in Landessprache. Über Koppfhörer wurde das in alle „anwesenden“ Sprachen übersetzt.

Nach 16 Uhr kamen wir aus dem Gebäude. Fußkrank gingen wir heim... und trafen uns zum Abendessen (in einer Bierbar) wieder.

Am 3. Tag machten wir eine tolle Stadtrundfahrt. Wir bekamen alle Gebäude, die in Brüssel interessant sind, über Kopfhörer erläutert.

Um 12.25 Uhr (Busverspätung, weil eine Grüne eine Briefmarke kaufen wollte) fuhren wir heim. Trotz kleiner Staus waren wir gegen 23 Uhr in Halle.

Die Reise hat viel Spass gemacht. Ich würde jederzeit wieder mit den Grünen eine „Bildungsreise“ machen.

Freitag, 17. Juni 2005

17.06.

17.06.05 - 9. Tag -
wirklich Rückflug, Ankunft in Leipzig

HIER DAS; WAS ICH AN ETI GESCHRIEBEN HABE.

"Gegen 3 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt. Wie durch ein Wunder kamen wir , trotzdem wir keine Ausweise hatten, auf das Flughafengelände. Irgendwie bekamen wir auch unsere Reisepässe wieder: Sie lagen in großen Stapeln auf dem Abfertigungstresen. Jeder, der wollte oder mußte, stöberte diese Stapel so lange durch, bis er seinen Pass gefunden hatte. (!!!!!)

Gegen 6 Uhr konnten wir dann mit dem inzwischen reparierten Flugzeug losfliegen und erreichten um 9:00 Uhr Leipzig. (Also mit 18 ½stündiger Verspätung).

Ich konnte daher am 17.06. meine Arbeit nicht antreten, was mir Probleme mit meinem Arbeitgeber einbrachte.

Insbesondere aufgrund der starken Verspätung des Fluges, aber auch wegen der geschilderten Umstände bitte ich um eine entsprechende Reisepreisminderung. Dabei beziehe ich mich u.A. auf das Urteil Az.: 21 C 1585/00-12 des Amtsgerichtes Königstein/Taunus vom 26.03.2001; Auf das Urteil Az. 502 C 6301/01 des Amtsgericht Hannover vom 02.10.2001 und weitere.

Mir ist klar, dass ETI bemüht ist, unbeschwerte und gut organisierte, qualitätsvolle Urlaubsreisen anzubieten. Aber in diesem Fall hat neben dem Flugunternehmen, das extrem lange Zeit zur Reparatur benötigt hat, auch das "Krisenmanagement" von ETI versagt. Insbesondere in den ersten Stunden auf dem Flughafen wäre bei entsprechender Abstimmung (mit Condor) eine Erleichterung und Problemlösung für uns durch das "Reiseunternehmen unseres Vertrauens" möglich gewesen.

Ich bitte um Rückantwort.

Mit freundlichen Grüßen"


Mal sehen, ob wir was die antworten.....

Jedenfalls:
Auch, wenn der letzte Tag etwas stressig war:
Wir hatten einen Superurlaub, an den ich gerne zurückdenken werde....

Jederzeit gerne wieder : Ägypten mit ETI.....

Donnerstag, 16. Juni 2005

16.06.

16.06.05 - 8. Tag -
Abholung, Flugplatz,
Sunrise Garden Beach


.....am 16.06. sollte es ja früh nach Hause gehen.....

Na ja: ging ja auch gut los: wir wurden um 7.25 (oder genauer : 7.45 Uhr, der Bus war wegen eines Unfalls stecken geblieben) abgeholt. Dann warteten wir vor dem GRAND HOTEL noch eine Weile auf die Mitreisenden... Gut 2 Stunden vor Abflug waren wir an Check Inn. Pünktlich wurden wir zum Flugzeug befördert und Und stiegen ein. Jetzt sollte es losgehen. Ganz planmäßig.....

Ging es aber nicht: Ein Triebwerk ging nicht zu starten... also: wieder aussteigen....

(Nach "einer der Möglichkeiten, zu rechnen" erwartete ich meinen 13. Flug. Also: abergläubisch bin ich ja nicht.. aber: etwas mußte ja diesmal schief gehen... Gut eigentlich, dass es am Boden war.)

Was jetzt passierte, hab ich an einem Brief an ETI beschrieben (hier cursiv):


"...die letzte Woche verbrachten Frau ....und ich einen sehr schönen Urlaub in Hurghada. Die Hotelanlage war sehr gut und gepflegt, das Essen gut, das Personal freundlich und kompetent, angebotene Fahrten waren sehr gut organisiert.....

Bis zum Abflugtag waren wir sehr zufrieden.

Der ursprüngliche Rückflugtermin 16.06.; 22:35 Uhr (siehe Ihr Schreiben vom 20.04.05) wurde von Ihnen mit Schreiben vom 19.05.05 auf 16.06.; 10:35 Uhr verändert. Darum vereinbarte ich mit meinem Arbeitgeber, am 17.06.05 meine Arbeit wieder aufzunehmen.

Am Abflugtag wurden wir durch einen ETI- Bus pünktlich zum Flughafen Hurghada befördert, wo wir auch planmäßig eincheckten und in das Flugzeug von Condor einstiegen.

Der Flug ging jedoch nicht los. Uns wurde mitgeteilt, dass eins der Triebwerke des Flugzeuges nicht gestartet werden kann. Ca. 1 1/2 Stunden wurde noch probiert, das Flugzeug zu starten. Da das nicht funktionierte, mußten wir das Flugzeug wieder verlassen und wurden in einen abgeschlossenen Bereich das Flugplatzes gebracht. Hier wurde wir bei der Hitze, über mehrere Stunden, ohne Getränkeversorgung (bis ca. 14. Uhr) belassen.

Versuche, mit Reiseleitern in Verbindung zu treten, wurden zunächst durch die anwesenden Flughafenpolizisten erfolgreich verhindert. Erst nach massivem Einspruch vieler Reisenden war es möglich, einen Reiseleiter von Neckermann- Reisen zu kontaktieren. Durch dieses Unternehmen wurde organisiert, dass alle Reisenden in das Hotel SUNRISE Garden Beach gebracht wurden.

Um den Flughafen zu verlassen, mußten wir unsere Reisepässe abgeben (!!!!!), die in einen Pappkarton geschmissen wurden. Das war trotz Protest nicht zu umgehen, sonst hätte man den Flugplatz nicht verlassen können.

Meine Versuche, am Flughafen einen ETI- Vertreter/Reiseleiter zu kontaktieren mißglückten, trotzdem mir Einheimische fast uneigennützig halfen.

Unser Gepäck mußten wir in der Nähe des Gepäckförderbandes zusammensuchen, wo es sicher seit Stunden unbeaufsichtigt, chaotisch ungeordnet, zum Teil beschädigt, verdreckt (!!!!!) herumlag. Wir hatten Glück und fanden unser Gepäck (fast) unbeschädigt und nur äußerlich verdreckt, aber vollständig wieder.

Im Hotel SUNRISE Garden Beach wurden wir jeweils zu viert (aufgrund der Hotelauslastung nicht anders möglich) in ein Hotelzimmer eingewiesen und bekamen (inzwischen war es weit nach 16 Uhr) die Möglichkeit, endlich zu trinken und sogar im Pool zu baden (Handtuchkarten und AI- Karten wurden ausgegeben). Ab 19 Uhr war daher sogar ein köstliches Abendbrotessen möglich.

Bitte richten Sie dem Team von NECKERMANN- REISEN unseren Dank aus !!!

Ein ETI- Reiseleiter war auch hier nicht zu finden.

Da wir über den weiteren Werdegang im Unklarem gelassen wurden, versuchte ich einen ETI- Vertreter telefonisch zu erreichen. Da mir die Reisepapiere nicht vorlagen (unser Gepäck war unter Aufsicht zwischengelagert), rief ich im SIVA GRAND BEACH an, und erreichte dort auch jemanden von ETI. Er versprach mir, sich zu kümmern und mich zurückzurufen - Leider hielt er dieses Versprechen nicht ein. (!!!!!)

Wir wurden zunächst auf 20 Uhr vertröstet, dann auf den 17.06. um 1:30 Uhr, dann "bis auf Weiteres"... An Schlafen war dabei natürlich kaum zu denken, zumal zwar ein Zimmer bereitstand, wir es jedoch mit uns völlig Unbekannten teilten."


Na gut: etwas hab ich übertrieben: Udo und seine Frau waren ein älteres, sehr nettes Ehepaar, das uns das Doppelzimmer überließ. Das Abendessen im Hotel war super.. Alles auf asiatisch gemacht...
Meine Freundin, der es nicht ganz so gut ging, legte sich im Zimmer schlafen. Ich war im Pool baden und schaute mir die tolle Ferienanlage an. Es gibt hier einen leeren, großen Strand mit einer sehr langen Seebrücke. Es gibt wenigstens 3 Poolanlagen, Rutschen, Nichtschwimmerpools....

Eigentlich war der Nachmittag für mich zumindest "ein zusätzlicher halber Urlaubstag"...Wenn auch ein "unverlangter"

Mittwoch, 15. Juni 2005

15.06.

15.06.05 - 7. Tag -
Baden am Strand,
Nachmittag: "Pharaos Rache" bei meiner Freundin


So schnell vergeht eine Woche. Heute haben wir noch einen ruhige Bade- und Sonnentag gemacht. Waren richtig faul.

Am Abend wollten wir einpacken und schnell noch die letzten paar Andenken besorgen.

Aber um 16 Uhr erwischte meine Freundin "Die Rache des Pharao"... Gut, dass die Medizin, die gleich neben dem Hotel in einer Apotheke angeboten wurde, so schnell anschlug. So konnten wir in Ruhe einpacken. Denn: am 16.06. sollte es ja früh nach Hause gehen.....

Als ich noch mal kurz in der Stadt war, hat meine Freundin die kleinen Geckos beobachtet, die an unserem "Bungalow" rumklettern. Bis zu 5 der kleinen Echsen waren zu sehen. Sie klettern an den senkrechten Wänden herum, hängen überkopf an Mauervorsprüngen, sind aber sehr scheu.

Dienstag, 14. Juni 2005

14.06.

14.06.05 - 6. Tag -
U- Boot, Einkauf der Wasserpfeife
und Baden am Strand

Nach einem Bade- und Sonn- vormittag ging es nach einem Mittagessen zum nebenliegenden Hotel Sindbad.

(Sindbad- Hotels gibt es wenigstens 3. Eine Anlage in der Stadt ist nicht so toll, die Anlage, von wo der Zubringer zum U-Boot abfährt, sieht gut aus.)

Am Abfahrtspunkt für die U-Boot- Zubringer gibt es einen großen Pool, wo tolle, bunte Fische drin leben. Hier haben wir einige Kugelfische und auch sonstige Fische gesehen.

Endlich kam das Zubringerboot zum U-Boot. Wir kletterten aufs Oberdeck. Hier konnte man besser sehen und es war luftig. Für etwas "Tip" ließ mich dem Kapitän das große Boot steuern.....

Wir sahen, wie uns ein U-Boot entgegen kam. Damit haben wir ein "Geheimnis" gelüftet: Das "Einzige U-Boot" im Roten Meer sind wenigstens 2 !!

Bald waren wir an einer Plattform, wo es "getrocknete Fische" zum Ansehen gab. Hier stiegen wir in das U-Boot durch eine enge Luke ein.

Wir hatten gute Plätze am Bullauge.

Das Boot tauchte bis 22 Meter tief. Ein Taucher begleitete uns. Er lockte mit Fladenbrot die Fische an. Es waren immer viele große Fische zu sehen. Wir fuhren auch an 2 Wracks vorbei, die man sicher wegen des U-Boots dort versenkt hatte. Die Fahrt ging an Korallen vorbei, man sah schöne Fische in vielen Größen. Leider wirkten die Korallen nicht ganz so bunt, wie ich das vom Schnorcheln kannte. Trotzdem: es war sehr beeindruckend....

Der Taucher umschwamm ständig das Boot und lockte die Fische an, spielte, machte Faxen...

Die 40 Minuten unter Wasser gingen viel zu schnell vorbei. Es ging wieder zur Plattform und dann an Land.

Der U-Boot-Fahrt hat sich in jedem Fall gelohnt, auch wenn sie mit 40 Euro je Person nicht gerade billig war....

Nach dem Abendessen gingen wir die Wasserpfeife kaufen. Harald hat mir gesagt, dass eine Pfeife für 20 bis 30 Eus zu haben ist. Ich gab 40 Euro aus, hatte dafür aber auch Tabak und Kohle und eine Tasche dazu. Ich denke, dass die Pfeife alleine so gegen 35 Euro gekostet hat. Ich war nicht in der Lage, den Preis weiter runter zu handeln.

Ich sollte ja auch für Harald sowas mitbringen. Aber bei dem Preis, bei dem Gewicht der Pfeife.... hab ich das lieber nicht gemacht. Ich hoffe, dass er nicht böse ist....

(Während ich das schreibe, rauche ich Wasserpfeife. Ich weiß nicht wirklich, ob das Teil gut ist, aber: es funktioniert, alles ist dicht, schmeckt interessant, sieht sehr gut aus. Sie ist fast 90 cm hoch. Eine Füllung reicht fast 2 Stunden....was will man denn mehr ???)

Ach ja: Souvenirs haben wir auch gekauft. In dem Laden, wo die Preise dran stehen. Hier stehen die Kunden richtig an, während in den meisten anderen Läden alles leer ist.. Ob sich die Verkäufer hier umstellen müssen ??? Hier ist man seit Jahrhunderten gewohnt, zu handeln. Das können die Urlauber aber nicht. Daher haben sie Angst, in die Läden zu gehen und dort was überteuert aufgedrängt zu bekommen. Jedenfalls: Der Besitzer des "Ramstore" verkauft viel, lächelt ständig glücklich und spielt zufrieden viel zu laut alberne deutsche Kinderlieder: "Arimm schimm schimm Aramm schamm schamm...."

Montag, 13. Juni 2005

13.06.

13.06.05 - 5. Tag -
Ausruhtag; Baden am Strand


Heute haben wir fast nur am Strand gelegen und uns ausgeruht. Wir waren aber auch in der Einkaufsstraße und haben uns die Läden angesehen..

Aber nach dem Sonntag war ein solcher Tag wirklich nötig.

Sonntag, 12. Juni 2005

12.06.

12.06.05 - 4. Tag - Sonntag
Fahrt nach Luxor

..wir legten uns sehr früh hin, um ausgeruht in den Ausflug zu gehen... Leider klappte das nicht. Als Erstes hörte man sehr lautes "Discogedröhn" vom Nebenhotel. Hier machten die Animateure für die dort urlaubenden Russen mächtig Krach. Bis um 11 Uhr. Dann gab es "romantitscheskaja musika"...Auch nicht viel besser. Aber leiser. Parallel dazu war von der Strandbar ewig das Getrommele der dortigen Folkloregruppe zu hören. Danach war ich so aufgekratzt, dass mich sogar der Kühlschrank störte. Dann gab es vom Nebenraum Krach: die Urlauberin reiste ab. Um Mitternacht begannen die Reiniger, die Bude zu säubern. Um Mitternacht stand ich auf, machte die Tür auf und brüllte "ruhe!!!!" Das half nicht viel, aber es beruhigte. Jedenfalls: mir ging es schlecht, ich wollte die Reise absagen..... Trotzdem: ein paar Minuten Schlaf hatte ich sicher. Darum gingen wir nach dem Wecken doch zum "Frühfrühstück" und stiegen in den Bus.


Die Fahrt ging erst zum Grand Makadi (sieht gut aus, die Anlage. Soll auch wirklich gut sein, wenn auch noch zum Teil im Bau..), danach zur Bussammelstelle. Für die Fahrt durch die Wüste fanden sich zwischen 60 und 70 Busse zusammen. Um 7 Uhr ging die Sammelfahrt - gut bewacht von Soldaten- los. Wir fuhren ca. 280 km. Davon ca. 200 km durch die Wüste. Die Wüste ist hier meist eine Steinwüste mit Bergen. Vereinzelt stehen Bäume am Straßenrand. Keine Ahnung, wovon die leben....

Wir sahen Einheimische mit Ziegenherden und ein paar Beduinen mit Kamelen. Die hausen in der Nähe des Zwischenstop- Ortes. Ich denke, sie leben von den Trinkgeldern, die sie für das Fotografieren ihrer Kamele erbetteln. Einen weit "einträglicheren Job" haben die Klobesitzer: Zweimal je Tag landen hier die vielen Busse. Hunderte Urlauber müssen mal. Und zahlen jeweils 1 Euro dafür... Die Leute müssen stinkreich werden ... im wahrsten Sinne des Wortes.

Die letzten 80 km gingen an einem Nilnebenfluß entlang. Wir sahen viele Einheimische, hunderte Esel (auf der Rückfahrt hab ich eine Weile gezählt. Bei ca. 200 bin ich eingeschlafen.), Kamele, an allen Brücken Männer mit Gewehren, badende Kinder im Fluss, typische ägyptische Häuser.....

Unser Reiseführer erzählte viel über das Land, die Sitten hier, über die Geschichte usw. Es war der selbe Reiseleiter, den ich auch schon vor 3 Jahren hatte. Damals hat er mehr und interessanter erzählt. Kann sein, er war nicht "gut drauf" . Oder: ständig das Selbe zu erzählen stumpft doch etwas ab....

Die Besichtigung begann im Tal der Könige

Gleich nach Ankunft wurden wir von Souvenierhändlern bedrängt. Als wir diese überwunden hatten, wurden wir mit einer "schienenlosen Eisenbahn" ins Tal gefahren. Hier war es schon am Vormittag sicher über 40 Grad heiß. Die weißen Kalksteinberge und die Windstille trugen dazu bei, dass die Hitze fast unerträglich wurde. Wir alle hatten leichte Probleme mit dem Kreislauf...

Im Tal gibt es 62 bekannte Gräber (einschließlich der kleinen Gruben, die sicher nur als "Abfallsammelstelle" von den Gräberbauern angelegt worden sind und der "Tiergräber".)

Von der Grabanlagen kann man einige besichtigen. Leider nicht KV 5 (Ramses II Söhne), KV 7 (Ramses II). Diese hätte ich gerne gesehen.

Nach einer kurzen Einweisung konnten wir 3 Gräber genauer besichtigen.

Wir schauten uns KV 8 (Merenptah), KV 16 (Ramses I), und KV 4 (Ramses IX) an.

Die Gräber von Ramses III ,IV und noch eins (weiß nicht mehr welches, damals hatte ich ja kaum Ahnung... Ich denke Setos I - KV 17)..hatte ich ja schon vor 3 Jahren gesehen....

- Bei Ramses I beeindrucken die Farben in der Grabkammer. Es ist sonst sehr klein und in den Gängen nicht bemalt.

- Merenptah ist ein Sohn vom "großen" Ramses II. Da er schon alt war, als seine Regierungszeit begann, ließ er nach tollen Reliefen im Anfangsbereich die übrige Anlage "einfacher" ausführen. (Oder er war da schon tot und sein Nachfolger wollte schnell mit dem Grab fertig werden...) Im Grab sind Teile zweier Sarkophage.

- Ramses IX. hat vieles nicht vollenden lassen können . Hier sind Teile nur als "Skizzen" an den Wänden. Sehr interessant....

Auf dem Rückweg kaufte ich noch schnell 3 Figuren für 4 Euro (der Verkäufer wollte von 300 Pfund über 3 Pfund, über 20 Euro... alles mögliche, Er klebte an mir wie ne Fliege..) Wäre mir nicht so heiß gewesen, hätte ich ihn sicher auf 3 Eus runterhandeln können....

Zurück im Bus gab es erst einmal Wasser. (Gut, wir hatten jeder 2 Liter Wasser dabei. Aber die reichten heute nicht aus. Insgesamt hab ich an dem Tag fast 4 Liter getrunken...)

Bei der Weiterfahrt sahen wir auch das Haus von Howard Carter

Wir mußten uns nun einen Steinbearbeitungs- Betrieb ansehen, und sollten auch Alabaster- Figuren und so kaufen. Vieles ist Handarbeit und daher auch sehr teuer. Es wurde uns gezeigt, wie die Leute das angeblich herstellen. Viel interessanter für mich waren die gegenüberliegenden Privatgräber, die man sicher auch hätte besichtigen können.... Mich störten die Kinder, "Bewacher", "Steinarbeiter", die uns alle anbettelten. Ich denke: Touristen sind hier nur zum Abzocken da.

Nun ging die Fahrt zum Hatschepsut- Tempel (Deir el-Bahari)

den wir auch besuchen durften. Er sieht sehr gut aus- von außen. Polen hatten hier sehr lange rekonstruiert. Aber fast alles, was ich sah, war "Neubau". Die wirklich bedeutenden Sachen (Punt- Expedition) haben wir leider nicht gefunden....Na ja: aber von außen ist der Tempel schon sehr beeindruckend... Und wenn man die "Klamotten" sieht, die von den beiden nebenliegenden Tempeln übrig sind: alle Hochachtung....

Es war so heiß, dass wir froh waren, wieder am Bus zu sein.

Die Fahrt ging nun zum Nil, wo wir ein Boot bestiegen und auf die andere Seite übersetzten. Am Ostufer liegen überall Kreuzfahrtschiffe. Man kann vom Fluß aus auch den Luxor- Tempel sehen.

Nun gab es in einem Hotel (gleich neben dem bekannten Isis- Hotel) Mittagessen. Danach fuhren wir- vorbei am Luxor-Tempel, am Museum, an vielen Pferdekutschen, zum Karnak- Tempel.

Unser Führer, der unsere Gruppe am Vormittag schon als die "Pharaonen" benannt hatte, zeigte und erklärte uns einiges am Tempel. Er erklärte, wie Kartuschen aufgebaut sind, wie und von wem der Tempel gebaut wurde und vieles mehr.... Schade, dass man das wegen der großen Hitze nicht genießen konnte.

Nach der Erklärung ging ich noch schnell durch einige Ecken um zu fotografieren. Wäre es nicht fast 50 Grad heiß gewesen, wäre ich sicher viel länger unterwegs gewesen. So waren wir froh, wieder im klimatisierten Bus zu sitzen.

Nun mußten wir uns noch schnell eine Papyrus- Werkstatt ansehen (viele schöne Motive, alle handgemalt, aber sehr teuer....)

Dann ging es endlich nach Hause. Es gab wieder einen Zwischenstop im selben Ort. Die Busse jagten sich gegenseitig durch die Wüste... sehr spät am Abend waren wir wieder da. (Natürlich konnten wir noch Abendessen)... Danach waren wir aber froh, ins Bett zu kommen...

Der Tag war sehr anstrengend. Aber auf jeden Fall auch superinteressant....

Klar, von der letzten Reise kante ich die Tour schon. Trotzdem: Ich hab vieles Neues gesehen. Auch, wenn es recht stressig und heiß war: Mir hat es toll gefallen. Und ich glaube, meine Freundin auch....

Ach ja: der ETI-Reiseleiter sagte: "Wenn der Urlaub vorbei ist, werden Sie sicher fast alles vergessen, was ich Ihnen erklärt habe. Aber vergessen Sie nicht, dass Sie hier einen Tag in Ägypten Pharaonen waren....."


Samstag, 11. Juni 2005

11.06.

11.06.05 - 3. Tag - Sonnabend
Glasbodenboot,
Schnorcheln und Baden am Strand

Neben normalen Baden und Sonnen, neben Essen und Trinken hatten wir für heute eine Glasbodenbootfahrt geplant. Um 11 Uhr gingen wir zu den kleinen Booten, die in den ETI- Farben angestrichen sind. Außer uns waren nur noch 4 Leute an Bord. Also hatten wir viel Platz auf dem Schiff. Wir fuhren zu einem nahe gelegenen Riff, das nur wenige Kilometer vom Hotel entfernt ist. Durch viele Boote, die ständig zu nahe am Riff fahren, sind die Korallen, wie überall bei Hurghada schon etwas beschädigt. (Taucher sprechen davon, dass bei den vielen Touristen die Korallen hier in der Gegend nur noch 10 bis 15 Jahre haben, bis sie so stark geschädigt sind, dass sie für "Touristen uninteressant" sind.) Aber es gibt noch sehr viel Interessantes.

Im Wasser, nur wenig von der Wasseroberfläche entfernt, sahen wir ein paar Anemonenfische, sehr schöne , bunte Papageifische, und jede Menge andere bunte Fische. Aber auch Riesenmuscheln, Seeanemonen, Korallen in allen Farben und Formen, Seegurken...

An einer Stelle wurde geankert. Mit etwas Brot in einem Beutel wurden Fische angelockt. Toll, wieviel bunte und große Fische man hier sehen kann... Ich hab versucht, durch die Glasscheibe am Boden zu fotografieren, aber ich glaube kaum, dass das funktioniert hat....mal sehen J..

Nach 1 ½ Standen war dieser schöne und preiswerte Ausflug schon zu Ende...

Ich habe auch selbst geschnorchelt. Am Strand.: hier gibt es erstaunlicherweise mehr kleine Fische und Korallen, als vor 3 Jahren: In der Woche sah ich 2 Anemonen mit insgesamt 3 Anemonenfischen, mehrere kleine Kofferfische, einen gaaanz kleinen leuchtend blauen Fisch, viele "Zebrafische", Seegurken, lebende Korallen in 4 oder 5 Arten (natürlich überwiegend die kleinen "Golfbälle"), einige der "Flötenfische", eine Seeschnecke, ein paar Seeigel und eine Seestern, viele der "Grundeln", die mit Krebschen zusammenleben, einen Falterfisch (die gelben, Diskusförmigen), einen kleinen "Plattfisch", einen großen Krebs, Einsiedlerkrebse... und vieles mehr..

Die Natur findet immer einen Weg... Auch, wenn sie von den Urlaubern in 1 ½ Metern Wassertiefe plattgelatscht wird....

Am Abend gingen wir relativ schnell ins Bett. Denn wir wollten gut ausschlafen, weil am Sonntag lag unsere größte Fahrt im Urlaub an.....

Freitag, 10. Juni 2005

10.06

10.06.05 - 2. Tag -

Begrüßungstag,

in der Stadt und Baden am Strand


Nach einem guten Frühstück gingen wir erst einmal an den Strand.: Etwas baden und Sonnenbraten. Für 10.30 Uhr hatte ETI zum Begrüßungsempfang gebeten.... Na ja, so gut, wie vor 3 Jahren war das diesmal nicht. Immerhin erklärte der Reiseleiter einiges über Ägypten, seine Geschichte und so. Und er4 bot natürlich die Reisen an....Wir buchten gleich eine Reise nach Luxor für den Sonntag...

An sonsten lagen wir einige Stunden am Strand.

Und wir gingen "shopen" Wir fanden ein paar sehr gute Läden : Einen "Souvenirshop" wo es Festpreise gibt. Einen "Wasserpfeifenladen", wo die Kohle und der Tabak preiswert war, und der versprach, auch vernünftige Preise für Wasserpfeifen zu machen....

Donnerstag, 9. Juni 2005

09.06.

09.06.05 - 1. Tag -

Abflug, Ankunft und Baden am Strand


Schon am Vorabend traf ich mich mit meine Freundin auf dem Flugplatz. Um ohne Stress abreisen zu können, nutzten wir den Vorabend- Check In. meine Freundin wurde von ihren Eltern und Doreen zum Flughafen gebracht. Wir gaben unser Gepäck ab und bekamen schöne Sitzplätze im Flieger.

Am nächsten Tag standen wir früh auf, um den Zug 4.45 Uhr ab Halle zu erreichen. Da die Fahrkartenausgaben geschlossen waren und die Fahrkartenautomaten am Bahnhof für "ehemalige Eisenbahner" zu kompliziert waren, mußten wir "schwarz fahren".. Na gut, auch ne Möglichkeit, Geld zu sparen. (insgesamt 6,60 Euro)

Am Flugplatz hatten wir dann ausreichend Zeit, um entspannt den Urlaub zu beginnen. Und ich war endlich in Urlaubslaune....

Der Flug lief planmäßig, wie gewohnt. Das Essen an Bord war fast das gleiche wie immer, auf die "Sicherheitshinweise" hört man sowieso nicht mehr richtig, der Flug verlief sehr ruhig, fast ohne "Lufthuckel". Ich hatte einen Fensterplatz. Da der Himmel meist wolkenlos war, konnte ich viel sehen. Leider flogen wir bei Kairo zu weit entfernt an den Pyramiden vorbei und konnten sie so nicht sehen.

In Hurghada wurden wir von den ETI- Leuten in Empfang genommen. Außer uns waren es nur noch wenige, die ins Grand Hotel mußten.

Im SIVA GRAND BEACH gab es die erste positive Überraschung: Weil ich schon das zweite mal da war, wurden wir eine Kategorie "hochgebucht". Daher bekamen wir ein schönes Zimmer mit 2 Balkonen in einem "Bungalow". Nahe am Strand.

Das Hotel sieht noch immer so aus, wie ich es von vor 3 Jahren in Erinnerung hatte. Eine Superanlage, sehr gepflegt, tolle Pflanzen, schöne Räume... Mit einige kleinen "ägyptenthypischen" Verarbeitungsmängeln.

Natürlich bekamen wir ein "All Inclusive"- Armband um. Etwas stört es ja. Man denkt, dass man Tag und Nacht eine Uhr trägt. Aber es ist gut dazu, als Gäste des Hotels sofort erkannt zu werden, und kostenfrei Essen und Trinken zu bekommen. (Ich denke, jeder Ägypter achtet sehr stark auf die Armbänder: Händler identifizieren uns danach, die Angestellten "erkennen uns", die Wachleute unterscheiden uns damit von "Fremden".)

Da es gerade Mittag war, gingen wir als erstes Mittag essen. Danach sahen wir uns die Anlagen kurz an und gingen dann an den Strand.

Das Wetter war - so wie hier im Juni immer - sehr warm, über 30 bis 35 Grad, blauer Himmel, leichter bis mittlerer Wind von Norden (damit man die Hitze aushalten kann)

Wir fanden - auch wie immer- freie Liegen unter einem Sonnenschirm.

Wir sonnten uns - gut eingeschmiert. Sonst würde man sofort verbrennen... (ich denke, unsere Wahl, mit 20iger Sonnenschutz anzufangen, danach in den nächsten Tagen die "Intensität" zu senken, war die einzig Richtige. So hatten wir meist nur wenig Sonnenbrand. )

Abendes, nach dem Abendbrot gingen wir noch kurz in die "Einkaufsstraße". Aber die Händler, die sehr aufdringlich waren, störten doch zu sehr.

Mittwoch, 8. Juni 2005

Ägyptenurlaub 2005

Ägyptenurlaub

09.Juni 2005 bis 16.Juni 2005 (17.Juni 2005)

Hurghada , Siva Grand Beach


Als der Urlaub losging, freute ich mich doch sehr. Und der Urlaub wurde richtig klasse. Wir hatten "von (fast) allem etwas":

- viel Baden, sonnen, "ausruhen", bräunen;

- eine tolle Fahrt nach Luxor;

- bunte Fische im Roten Meer (schnorcheln, Glasbodenboot, Uboot)

- Handeln mit den "Einheimischen"...

Ach ja: und:

- "Pharao`s Rache (meine Freundin: gut überstanden)

- "Einen Tag Zusatzurlaub" (Flieger kaputt)

Insgesamt gesehen war es ein Superurlaub.