09.06.05 - 1. Tag -
Abflug, Ankunft und Baden am Strand
Schon am Vorabend traf ich mich mit meine Freundin auf dem Flugplatz. Um ohne Stress abreisen zu können, nutzten wir den Vorabend- Check In. meine Freundin wurde von ihren Eltern und Doreen zum Flughafen gebracht. Wir gaben unser Gepäck ab und bekamen schöne Sitzplätze im Flieger.
Am nächsten Tag standen wir früh auf, um den Zug 4.45 Uhr ab Halle zu erreichen. Da die Fahrkartenausgaben geschlossen waren und die Fahrkartenautomaten am Bahnhof für "ehemalige Eisenbahner" zu kompliziert waren, mußten wir "schwarz fahren".. Na gut, auch ne Möglichkeit, Geld zu sparen. (insgesamt 6,60 Euro)
Am Flugplatz hatten wir dann ausreichend Zeit, um entspannt den Urlaub zu beginnen. Und ich war endlich in Urlaubslaune....
Der Flug lief planmäßig, wie gewohnt. Das Essen an Bord war fast das gleiche wie immer, auf die "Sicherheitshinweise" hört man sowieso nicht mehr richtig, der Flug verlief sehr ruhig, fast ohne "Lufthuckel". Ich hatte einen Fensterplatz. Da der Himmel meist wolkenlos war, konnte ich viel sehen. Leider flogen wir bei Kairo zu weit entfernt an den Pyramiden vorbei und konnten sie so nicht sehen.
In Hurghada wurden wir von den ETI- Leuten in Empfang genommen. Außer uns waren es nur noch wenige, die ins Grand Hotel mußten.
Im SIVA GRAND BEACH gab es die erste positive Überraschung: Weil ich schon das zweite mal da war, wurden wir eine Kategorie "hochgebucht". Daher bekamen wir ein schönes Zimmer mit 2 Balkonen in einem "Bungalow". Nahe am Strand.
Das Hotel sieht noch immer so aus, wie ich es von vor 3 Jahren in Erinnerung hatte. Eine Superanlage, sehr gepflegt, tolle Pflanzen, schöne Räume... Mit einige kleinen "ägyptenthypischen" Verarbeitungsmängeln.
Natürlich bekamen wir ein "All Inclusive"- Armband um. Etwas stört es ja. Man denkt, dass man Tag und Nacht eine Uhr trägt. Aber es ist gut dazu, als Gäste des Hotels sofort erkannt zu werden, und kostenfrei Essen und Trinken zu bekommen. (Ich denke, jeder Ägypter achtet sehr stark auf die Armbänder: Händler identifizieren uns danach, die Angestellten "erkennen uns", die Wachleute unterscheiden uns damit von "Fremden".)
Da es gerade Mittag war, gingen wir als erstes Mittag essen. Danach sahen wir uns die Anlagen kurz an und gingen dann an den Strand.
Das Wetter war - so wie hier im Juni immer - sehr warm, über 30 bis 35 Grad, blauer Himmel, leichter bis mittlerer Wind von Norden (damit man die Hitze aushalten kann)
Wir fanden - auch wie immer- freie Liegen unter einem Sonnenschirm.
Wir sonnten uns - gut eingeschmiert. Sonst würde man sofort verbrennen... (ich denke, unsere Wahl, mit 20iger Sonnenschutz anzufangen, danach in den nächsten Tagen die "Intensität" zu senken, war die einzig Richtige. So hatten wir meist nur wenig Sonnenbrand. )
Abendes, nach dem Abendbrot gingen wir noch kurz in die "Einkaufsstraße". Aber die Händler, die sehr aufdringlich waren, störten doch zu sehr.