Mittwoch, 31. Januar 2007

31.01.07


31.01.07 –
7. Tag – Assuan und zurück nach Luxor,
Elephantine, Busfahrt

Nach einem Frühstück, gegen 8.30 Uhr fuhr ich mit der öffentlichen Fähre für 1 Pfund nach Elephantine. Ich landete dort, wo ich schon 2 Tage zuvor gewesen war. Da ich mich inzwischen besser zurechtfand, war ich nach wenigen Minuten in der historischen Anlage.
Hier gibt es ein Museum. Der alte Teil davon (er ist wenigstens 30 bis 40 Jahre alt) sieht ziemlich unattraktiv aus. Aber hier gibt es tolle Mumien, Sarkophage und Fundstücke von der Gegend zu sehen. Alles ist eingestaubt, in uralten Vitrinen dargestellt. Dafür hat man genügend Zeit zum Ansehen. Um diese Uhrzeit war ich hier fast völlig alleine. Das Museum hat auch einen zweiten, moderneren Teil mit einer besseren Präsentation der Fundstücke. Hier werden in erster Linie "Kleinigkeiten", wie Haushaltsgegenstände, kleine Statuen usw. gezeigt.
Nach dem Museum schaute ich mich auf der großen Anlage um. Hier gibt es unterschiedliche kleine Tempel aus vielen Perioden, viele Häuser aus der Pharaonenzeit wurden ausgegraben. Derzeit arbeitet ein deutsches Team gerade an einigen Häusern.
Es gibt hier auch 2 Nilometer. (Die meisten Besucher kennen nur das eine, große, fast am Eingang des Geländes. Aber es gibt ca. 100 m weiter südlich auch das kleinere Horus- Nilometer). Nilometer dienten dazu, die Höhe der Überschwemmung des Nils genau festzustellen um damit dann ausrechnen zu können, wie die Ernte ausfallen wird, wieviel Wasser jeder Bauer bekommt usw.
Schön, dass ich das noch geschafft habe!

Um 11 Uhr war ich wieder im Hotel, denn um 12 Uhr mußte ich schon auschecken. Nach einer weiteren Stunde wurde ich zum Bus gebracht, wo die Rückfahrt nach Luxor begann. Diesmal waren wir 10 Leute im Bus. Neben mir saß ein alleinreisender, älterer Mann, der lange in Altenburg gewohnt hatte. Wir unterhielten uns ziemlich viel über die Geschichte, über Politik und Vieles mehr. Um 17 Uhr waren wir wieder im Isis- Hotel in Luxor. Ich hatte diesmal ein Superzimmer in der 4. Etage mit tollem Blick auf Nil und Tal der Könige.
Mit meinen Zimmern konnte ich bei diesem Urlaub wirklich zufrieden sein!!

Dienstag, 30. Januar 2007

30.01.07


30.01.07 –
6. Tag -
in Assuan,
Philae, Unvollendeter Obelisk, Hochsta
udamm

Für heute hatte ich eine Fahrt gebucht. Wie ich schon wußte, war ich mit dem Reiseführer und dem Kraftfahrer alleine. Das hat sicher Vor- und Nachteile. Nachteil ist, dass sicher höhere Trinkgelder erwartet werden. Vorteile sind, dass man den Führer für sich hat, ihm viele Fragen stellen kann, ihn bitten kann, Bekanntes bei den Erzählungen auszulassen und vor Allem, dass das Tempo der Fahrt genau so groß ist, wie man es selbst will.
Zuerst fuhren wir zum Unvollendeten Obelisk. Vorbei ging es an einem riesigen moslimischen Friedhof, auf dem man Gräber, die über 300 Jahre alt sind, finden kann. Nur 2 bis 3 km von der Hotelfähre entfernt, ist ein alter, eingezäunter Steinbruch aus der Pharaonenzeit. Der Ort Assuan hat sich längst um diesen Steinbruch rings herum entwickelt. Hier sieht man viele Spuren aus der Zeit, als hier Steinblöcke, Obelisken, Säulen usw. ausgebrochen hat. Das machte man damals mit Steinen, die härter als Granit sein sollen (Davon lagen einige herum, sie sind schwarz/grün. Aber ich dachte immer, Granit ist eins der härtesten Steine ??), und mit Holzkeilen, die man durch Wasser aufquellen lässt.
Das berühmteste an dem Steinbruch ist natürlich der "unvollendete Obelisk der Hatschepsut" . Es ist nicht klar, ob er wirklich von Hatschepsut bestellt worden ist, klar ist nur, dass es in etwa in dieser Zeit gewesen sein muß und dass der Obelisk mit 42 Metern der längste geworden wäre, der je hergestellt worden ist. Aber leider gab es einen Riss im Gestein und damit war der Stein unbrauchbar. Später versuchte man, aus dem langen Block noch einen kleineren Obelisk herauszuschneiden, aber auch das mißlang, wie man deutlich sehen kann.

Nach dem Besuch des Steinbruchs fuhren wir weiter zum Staudamm. Eigentlich gibt es in Assuan ja 2 Dämme: ein erster, der um 1900 von den Engländern gebaut worden ist und den berühmten Nasserstaudamm. Dieser hat keine Betonmauern, sondern ist aufgeschüttet. Er ist ca. 4 km lang und bis zu 800 m breit. Durch den Staudamm hat sich ein riesiger See gebildet, der bis zu 150 km in den Sudan reicht. Durch den See entfallen die Nilhochwasser. Der Staudamm bringt Vor und Nachteile: Vorteile sind, dass nichts mehr überschwemmt wird, dass auch keine Dürrejahre mehr vorkommen, dass durch den See bis zu 60 % (?) der Elektroenergie, die Ägypten braucht, erzeugt werden kann, dass die Zahl der Niederschläge im Gebiet von Assuan zugenommen hat. Nachteil ist, dass der fruchtbare Nilschlamm (der die Kultur in Ägypten ja erst ermöglichte) nicht mehr die Felder erreicht. Der Schlamm sammelt sich im Nassersee an. Nachteil ist, dass viele Dörfer von Nubiern und viele historische Tempel, Gräber, Anlagen... im Nassersee verschwunden sind. Nachteil ist, dass die Insekten, Ratten und Mücken, die schwere Krankheiten übertragen, stark zugenommen haben.
Als der See kam, wurden viele Tempel versetzt (z.B. Abu Simpel wurde 25 m höher gesetzt und Philae wurde auf der Nachbarinsel neu aufgebaut), 4 Tempel wurden ins Ausland verschenkt. Eine Tempelanlage z.B. wurde vom deutschen Hoch-Tief- Konzern (?) versetzt. Dafür bekam Deutschland ein Tor geschenkt, dass ich in Berlin-Charlottenburg im damaligen ägyptischen Museum gesehen habe.
Der Staudamm wurde mit sowjetischen Ingenieuren und sowjetischem Geld gebaut, weil die Weltbank dieses Projekt nicht finanzieren wollte. Über 400 Leute starben beim Bau des Sees.
Der Ausblick vom Staudamm über den Nassersee ist interessant, man kann weit über viele kleine Inseln sehen.
Nun fuhren wir nach Philae. Das ist eine Tempelanlage, die heute auf der Insel Agilkia steht. Man sieht von dort aus kleine Steinhaufen, der Rest dessen, was mal die Insel Philae war. Zur Insel kommt man nur mit Motorboot. Natürlich hatten mein Führer und ich ein Boot für uns alleine (sonst sind dort immer Reisegruppen von 20 bis 30 Leuten drauf, aber alleine ist es natürlich viel bequemer.)
Auf der Insel befindet sich als Haupttempel ein Isis-Tempel (der Isis- Kult hat sich hier bis 300 Jahre nach Ch. erhalten. Erst dann konnten die Kopten die Bauwerke für ihre Zwecke nutzen. Schade, denn überall wo die Kopten ihre kirchlichen Anlagen hatten, sind die alten Reliefs ausgekratzt, abgeschliffen, unkenntlich gemacht, zerstört. Trotzdem sind noch viele schöne Wandbilder vorhanden.
Es gibt hier auch andere Tempel, die Horus, Hathor, Osiris, Bes ... gewidmet sind. Hier haben Pharaonen des mittleren Reichs, schwarze Pharaonen, Griechen, Römer usw. gebaut. Das sieht man an den unterschiedlichen Ausführungen der Bilder, an unterschiedlichen Säulen usw.
Nach 1 ½ Stunden auf der Insel ging es mit Boot und Auto und Boot zurück ins Hotel.
Wieder so ein Tag, wie ich mir den Urlaub vorher vorgestellt hatte !!
Um 15 Uhr ging ich an den Hotelanleger, wo eine Felucke auf mich wartete. Mit den beiden Schiffern fuhren wir den Nil runter bis zu den Gräbern der Adligen auf der Westseite. Diese Gräber liegen ca. 100 m neben dem Nilufer, in einem Berg. Hier soll es 110 Gräber geben, von denen 5 oder 6 begehbar sind.
Um 15.40 war ich am Kassehäuschen. Da eröffnete man mir, dass die Anlage um 16 Uhr schließt. Als Ausgleich dafür bekam ich einen Führer, der mich in 2 der Gräber führte. Eins davon war für einen "Elfenbeinimporteur" eines Pharaos des mittleren Reiches angelegt. Im Grab fand man daher Bilder von Elefanten (das erste mal, dass ich in Ägypten solche Tiere an Wänden sehe) und Bilder des Verstorbenen, die zeigen, dass er (wegen eines Unfalls ??) ein gebrochenes und falsch zusammengewachsenes Bein hatte.

Ein anderes, sehr großes Grab mit nur vereinzeltem Grabschmuck war für einen Verwalter und dessen Sohn angelegt. Außerdem sah ich viele Körbe mit Knochen- und Mumienteilen, die wohl nicht zuzuordnen sind. (Der Führer sagte: "Was Namen hat, ist im Museum, was keinen Namen hat, bleibt hier liegen..")
Ich konnte auch in ein verschlossenes Grab schauen, wo große Knochenhaufen herumlagen.
Plötzlich sagte der Führer: "Es ist 16 Uhr.. nun ist Schluß" Ich versuchte, mit Trinkgeld ihn von weiteren Besichtigungen zu überzeugen. Aber das ging nicht. Klar, am Eingang warteten ja auch schon die vielen schwer Kalaschnikow- bewaffneten Grabwächter auf uns.
Schade, es war eine interessante Anlage...
Um 16.45 war ich wieder im Hotel. Da die Fahrt durch Alltours organisiert war, war sie recht preiswert (5 Euro + 10 Pfund + Eintritt)
Am Abend hab ich mich ausgeruht....
Der ganze Tag hat mir sehr gefallen, war voller interessanter Sachen. Toll !!

Montag, 29. Januar 2007

29.01.07

29.01.07 –

5. Tag -

Reise - nach Assuan, Feluckenfahrt, Nubisches Museum


Bereits um 6.30 ging es los. Ich mußte um 5.15 Uhr aufstehen, frühstücken, Tresor leeren, auschecken (80 Pfund für Getränke). Dann wartete ich auf den Bus, der mich holen sollte. Der kam auch pünktlich. Aber die Überraschung: ich war alleine im Bus, nur ich wollte von Luxor nach Assuan zum Isis. Wir fuhren erst zum Sammelplatz. Hier standen schon einige andere Busse. Der Konvoi, der zum Schutz der Touristen sein soll, begann um 7.00 Uhr. Die Strecke nach Assuan beträgt 280 km. Zwischendurch, nach ca. einer Stunde, gab es einen Stop. Hier konnte man überteuert aufs Stehklo, sich von Händlern bedrängen lassen usw. – Ich brauchte das nicht. Um 10.30 Uhr waren wir in Assuan. Hier ist der Nil sehr interessant, es gibt hier viele kleine Inseln. Vor Assuan ist auch der 1. Katerakt, der lange Zeit die natürliche Grenze im alten Ägypten bildete. Hier gibt es auch den berühmten Nasser- Hochstaudamm, den ich am nächsten Tag sehen würde.
Aber erst einmal wollte ich ins Hotel. Das Isis-Hotel Assuan liegt auf der Isis- Insel. Dorthin pendeln ständig kleine und große Motorboote. Das Hotel ist neuer, schöner, größer und durch die Insellage auch interessanter als das Isis Luxor. Es war sicher seine 5 Sterne wert. Ich hatte ein großes Zimmer im Seitentrakt, so eine Art Bungalow, nahe am großen Pool, mit Blick auf den Nil – auf das Old Katarakt- Hotel, auf die Insel Elephantine.. Toll !!! – Leider war ich nur 2 Nächte hier. (Wobei: Luxor war doch auch ein schönes Hotel..)Kaum angekommen, meldete sich Alltours schon bei mir und ich buchte dort für den nächsten Tag eine Tour (teuer !! aber: ich war auch alleine mit dem „Führer“ und dem Fahrer.)Um 13 Uhr fuhr ich mit dem Boot nach Assuan und nahm dort gleich eine öffentliche Fähre (davon gibt e 2 – die Überfahrt ist für die Einheimischen kostenlos. Als Tourist gibt man 1 Pfund Trinkgeld, oder so..) zur Insel Elephantine. Dort gibt es eine große altägyptische Anlage (siehe 31.1.) und ein nubisches Dorf. Ich wollte zu den Tempeln, hatte dafür aber die falsche Fähre erwischt. Darum irrte ich fast eine Stunde durch das Dorf. Es ist sehr ärmlich. Man weiß nicht, wo Wege sind, die Weiterführen und wo man nur zu Hauseingängen kommt. Es gibt scheinbar kein Abwasser, keine Müllsammlung, die Häuser sind aus Nilschlammziegel und sehen daher meist – bis auf ein paar am Rand, die Für Touristen hergerichtet sind, sehr unsauber (dunkelgrau, staubig, unansehnlich, fast verfallen) aus. Vor den Häusern sitzen meist schwarz gekleidete Frauen. Ich wurde von Kindern angebettelt (das einzige mal in der Woche), Haustiere laufen zwischen den Häusern herum.Irgendwie war ich froh, wieder an einer Fähre (die andere, die näher an der historischen Anlage ist) war.
In Assuan lief ich erst einmal zum Nubischen Museum. Aber das hatte noch bis 17 Uhr zu. Also schaute ich mir die sehr große koptische Kirche an (in Assuan scheint es viele Kopten zu geben. Man erkannt koptische Frauen daran, dass sie keinen Schleier tragen. Und Männer haben keine „Rosine“). Die Kirche war eine Mischung aus Markt und Betstätte. Vor der Tür gab es eine riesige Weihnachtskrippe mit vielen unterschiedlichen Figuren.
Nach dem Kirchbesuch lief ich eine halbe Stunde am Fluß herum – dort, wo die vielen Nilkreuzer stehen. Ständig wurde ich auf „Feluckenfahrt“ angesprochen. Dabei fand ich die beste Methode, um den ständigen hartnäckigen Gesprächen aus dem Weg zu gehen: „I did it yesterday.“ (ich hab das gestern gemacht.) Wenn man das sagt, wissen die Feluckenfahrer, Taxilenker, Kaleschenkutscher, dass sie sicher kein Geschäft machen können. Sie verabschieden sich dann fast immer sofort freundlich. „la schukran“ (nein danke) dagegen ist häufiger kein Grund, die Leistungen weiter anzubieten.
Trotzdem: warum sollte ich denn keine Feluckenfahrt machen ??? – Ich einigte mich mit einem der freundlicher aussehenden „Kapitäne“ auf eine Stunde, für 5 Euro. Es ist toll, alleine in der Sonne mit einer großen Felucke auf dem zu fahren. Der Bootsführer erklärt gerne die Inseln, alles Interessante, läßt einen selbst mal lenken (geht schwer – sehr großes Ruder, großes Segel, starker Wind). Und dass es bei Fahrtabschluß die selben Nachverhandlungen, wie bei Kutschfahrten gibt, sollte man erst mal vergessen. (Ich erspare es mir hier.. am Ende hab ich für 1 ½ Stunden wieder 12 Eus gezahlt. Das scheint „das Normale“ zu sein.)
Da es inzwischen 17 Uhr war, ging ich ins Nubische Museum. Hier ist die Entwicklung der Gegend von der Urzeit bis heute dargestellt. Es gibt gute Vordynastische Funde, sehr viele tolle altägyptische Funde (klar, mit dem Nassersee wurde ja vieles überschwemmt. Da konnte/mußte man sicher vorher extrem viel bergen. ) Ich hab hier –als einziges Museum- offiziell (ohne Blitz) fotografieren dürfen. Daher hab ich ein paar Mumienbilder machen können....Es wird auch die Entwicklung der letzten Jahre, Szenen aus nubischen Dörfern (na ja: ziemlich schöngefärbt), Der Bau der 2 Staudämme usw. gezeigt.Als ich aus dem Museum kam, war es längst 19 Uhr, dunkel und ziemlich kalt. Ich fuhr darum wieder zum Hotel. So einen Nachtfahrt im unbeleuchteten Boot den dunklen Nil hoch... auch das ist interessant. Im Hotel gab es leckeres Abendbrot....Der erste Tag in Assuan war gut verlaufen.

Sonntag, 28. Januar 2007

28.01.

28.01.07 –
4. Tag in Luxor –
Luxor- Museum , Ton-Licht-Show in Karnak

Bis 8.30 hab ich heute ausgeschlafen. Nach einem guten Frühstück bin ich dann zum Luxor- Museum gelaufen. Das dauert vom Hotel an ca. 30 Minuten.
Das Museum ist ein relativ neuer Bau. Hier drin sieht man viele einmalig gut erhaltene Skulpturen, Tafeln, einen Hator-Kopf aus Tut´s Grab, viele Gegenstände aus dem alten Ägypten. Ich habe einiges (z.B Waffen) so noch nie in Ausstellungen gesehen.
Hier gibt es viele Fundstücke aus dem Karnak- und dem Luxortempel und von der Westseite. Es gibt hier auch 2 Pharaonenmumien.
Am bekanntesten ist sicherlich die im Armaner-Stil gehaltene Mauer aus der Echnaton-Zeit , deren Einzelteile im 9.Pylon von Karnak gefunden wurden.
Genauso spektakulär sind auch die hier im Untergeschoss ausgestellten Skulpturen, die erst 1989 im Luxor-Tempel in einer "Cachette" (=Versteck) gefunden worden sind.
Ich war über 2 Stunden im Museum.

Toller, Interessanter Vormittag !!

Von 14 bis 16 Uhr lag ich im Isis-Hotel am Pool.

Nach einer schönen Tasse Kaffee ging es um 18 Uhr zur Ton- und Lichtshow in den Karnak-Tempel.
Dieser Tempel (den ich schon von 2 Besuchen kenne) ist Amun gewidmet, wurde in 2000 Jahren immer wieder um- und ausgebaut. Hier haben sich viele Pharaonen verewigt. Hiervon, von den angebeteten Göttern, vom Alltag im Tempel, vom Opet- Fest usw. erzählte diese gut dramatisierte Schow, in der immer wieder einzelne Bauwerke, Statuen usw. bunt angestrahlt wurden, wo Götter und Pharaonen zu Wort kamen.
Es wurde die Stelle gezeigt, wo viele hundert Statuen vergraben waren, der Verlauf der Geschichte bis zum Ende der Anbetung von Amun wurde aufgezeigt.. Vieles, was ich kannte, vieles , was mir neu war.

Ein tolles Ereignis !!

Auf dem Rückweg unterhielt ich mich mit dem Reiseleiter. Dabei wurde uns klar, dass meine für den Folgetag geplante Fahrt nach Assuan gar nicht organisiert war. Aber "typisch ägyptisch" wurde das Problem innerhalb weniger Minuten gelöst.

Samstag, 27. Januar 2007

27.01.

27.01.07 –
3. Tag in Luxor –
Westseite (Tal der Könige, Hatschepsut- Tempel, Tal der Königinnen) , Kaleschenfa
hrt


Nach einem guten Frühstück ging es um 7 Uhr auf die Westseite. Im Kleinbus waren – außer dem Fahrer und dem Reiseleiter – nur 5 Urlauber. Die anderen 4 hatten eigentlich eine andere Tour gebucht, als ich.

Zuerst gingen wir ins Tal der Könige. Trotzdem es noch relativ früh war (die Touristenbusse aus Hurghada konnten noch nicht da sein), war es im Tal schon recht voll. Eigentlich wollte ich gleich zu den Gräbern, aber zuerst erzählte der Reiseführer stundenlang von Pharaonen, Göttern, Handwerkern – also das, was man allen Touristen so erzählt.
Die Einführung dauerte fast eine halbe Stunde. Dann konnten wir endlich los. Ich schaute mir zuerst die Stelle an, wo ein deutsches Team in den letzten Monaten ein neues Grab (kein Königsgrab, aber wenigstens ein Mumienversteck, was es genau ist, wird noch untersucht) gefunden haben.

Dann ging ich etwas tiefer ins Tal, um mir 3 Königsgräber zu suchen, die ich noch nicht kenne. Und ich fand ganz tolle Gräber:
  • Grab von Tutmosis III (KV 34)
    Um in dieses Grab zu kommen, das sich in einer Felsspalte im Berg befindet, muß man eine lange Treppe hochlaufen. Oben angekommen geht es wieder im Grab die Treppe herunter, durch einen kleinen Vorraum und dann weiter nach unten. Überall an den Wänden sind (meist schwarze) Zeichnungen an der geglätteten Wand. Da Tutmosis einer der früheren Pharaonen der XVIII. Dynastie war, denke ich, dass zu dieser Zeit es noch nicht üblich war, an die Wänden Reliefs oder farbige Zeichnungen zu bringen. Oder das Grab ist nicht rechtzeitig fertig geworden.
  • Grab von Siptah (KV 34)
    Das Grab ist nur im ersten Bereich fertig. Hier gibt es bunte Bilder an den Wänden.
    Im nachfolgenden Bereich sind die Wände "undekoriert" – das heißt, die Wände sind uneben, nicht geglättet, nicht bemalt. Von Siptah ist bekannt, dass er ein verkürztes Bein hatte (Kinderlähmung ?) Das Grab ist über 100 m lang und ähnelt vielen anderen Gräbern
  • Grab Tausret/Sethnacht
    Ein reich dekoriertes Grab. An einigen Stellen kann man unvollendete Zeichnungen sehen (schwarz vorgemalt, rot korrigiert - oder ist es andersherum ??) – Jedenfalls kann man hier sehen, wie die Zeichnungen vor 3500 Jahren entstanden sind. Interessant !!!


Auf dem Weg zurück zum Kleinbus wurden wir – wie üblich- von den Händlern bedrängt, die ihre Postkarten, Statuen, Mitbringsel usw. verkaufen wollten. Hier half, wie immer, ein bestimmtes "la shukran !" (nein, danke!). Ich kaufte mir trotzdem eine Postkartensammlung für einen Euro.
Weiter ging es nach Der el-Bahari (Hatschepsut- Tempel)
Klar, das hatte ich mit Kerstin vor 2 Jahren schon gesehen. Aber da war es sehr heiß. Heute schien zwar auch die Sonne, aber mit 25 Grad war die Temperatur doch so, dass man sich alles gut ansehen konnte.
Ich sah diesmal wirklich alle "wichtigen Teile" der Anlage:
Die Hathor- Kapelle (da, wo auf den Säulen die Hathor- Köpfe sind – Frau mit Kuhohren)
Den Säulengang von Punt: dieser ist, auch wenn er toll rekonstruiert ist, nur recht schlecht erhalten. Aber man erkannt doch die wichtigen Bilder: Die Punt- Königin, die Schiffe der Hatschepsut, exotische Fische , afrikanische Tiere....
Die Geburtskapelle, die die göttliche Abstammung von Hatschepsut "dokumentiert"
und vieles Andere.
Weil wir nur Wenige waren, hatten wir auch hier die Möglichkeit, lange "individuell" im Tempel zu bleiben.
Danach gab es eine der üblichen "kurzen Pausen" bei einem der vielen "Alabaster- Werkstätten". Natürlich hab ich nichts gekauft. Es war ja schon das dritte mal, dass ich in solch einer Werkstatt war.








Interessant ist, dass das gesamte "Grabräuberdorf" zur Zeit abgerissen wird. Bis ende Februar soll hier alles abgebaut sein. Die Altertümerverwaltung vermutet, dass es auf dem Gebiet "bis zu 100 von der Wissenschaft noch unentdeckte Gräber" gibt. Kann sein, dass man davon noch was in den Zeitungen liest, in den nächsten Monaten und Jahren.

Wir fuhren weiter ins Tal der Königinnen.
Leider sind nur 3 Gräber hier zu besichtigen, das bekannte und erst vor kurzem rekonstruierte Grab der Nefertari (Frau Ramses II) ist seit ein paar Jahren für Touristen geschlossen.

Dafür waren die 3 Gräber (davon 2 von Söhnen Ramses III), die wir gesehen haben, sehr farbenfroh und interessant. Im Allgemeinen werden die verstorbenen Prinzen (mit Jugendlocke am Kopf) von ihrem Vater den Göttern vorgestellt.
Ich sah:
  • Grab Nr. 55 von Amun-Her-Chopeschet (Ramses III- Sohn, farbenfrohes Grab, Babymumie in der Ecke in einer Vitrine )
  • Grab Nr. 44 von Cha-Em-Wesset (super erhalten, schöne Götterdarstellungen – ich glaube, das Grab, das mir am allerbesten gefallen hat)
  • Grab von Ramses (Sohn Ramses III, nur klein, mittelmäßig erhalten)


Im Tal gibt es 75 (?) Gräber, die meist nur als "Loch im Boden" zu sehen sind. Einige der Gräber sollen angeblich "ausgebrannt" sein.

Um 13 Uhr waren wir zurück im Hotel. Die Tour war gut, auch , wenn man bedenkt, dass ich das Tal der Könige und den Hatschepsut- Tempel schon vor 2 und 5 Jahren gesehen habe.
So habe ich mir den Ägyptenurlaub vorgestellt!!!
Von ca. 13.30 bis 15.30 Uhr ging ich zum Sonnenbaden an den Pool. Ich ging auch in den Pool- der eine war mir aber zu kalt. Der Andere war beheizt. Hier konnte man es aushalten.

Kaleschenfahrt
Es war Nachmittags und ich hatte eigentlich nichts vor . Warum eigentlich nicht mal mit einer Kalesche fahren ? Klar, davor wird man gewarnt (Abzockerei!!) , aber ich wollte es mal versuchen. Was soll schon passieren ???
Als erstes schaute ich mir auf dem Weg vom Hotel in Richtung Luxor-Tempel ein paar Kutschen an:
Zum Teil arme, abgemagerte Gäule vor den Kutschen, aber manchmal auch sehr gut gepflegte Tiere mit Muster auf dem Fell. Die Kutschen selbst meist "metallbehangen" , schwarz oder dunkelblau glänzend. Aber auch hier gab es Unterschiede: einige der Kutschen sahen wirklich schrottreif aus: dreckig, speckig.. andere waren gut gereinigt, garantiert flohfrei....

Nach ein paar hundert Metern traf ich Mohammed mit seinem 1-PS-Ferrari in schwarz-blau mit braunem Pferd davor. Na ja, er nannte mir einen enorm hohen Beförderungspreis. Aber wir einigten uns auf 35 Pfund (ca. 5 Euro) für eine Stunde Rundfahrt durch Luxor.

Die Fahrt, die jetzt begann wahr spannend: es ging Richtung Luxor-Tempel, zwischen Autos und Fußgängern durch, zum Teil ging es sehr eng zu. Vor dem Tempel bogen wir nach rechts in die Innenstadt ab. Es ging immer tiefer in Einheimische Luxor". Wir fuhren durch Straßen, die zum Teil nur 50 cm breiter waren, als die Kalesche. Wir erreichten den einheimischen Markt. Hier wurde ungesäubertes Gemüse, welke Kräuter, haufenweise Gewürz, selbstgebasteltes Spielzeug usw. verkauft. – Ein typischer "Nicht- Touristen- Markt".

In einer Schlächterei hing ein vollständiges, abgezogenes Schaf an der Decke. Der Fleischer rannte mit dem abgeschlagenen Schafskopf in der Hand hinter uns her. Ich sollte ein Foto von ihm machen: mit dem Kopf in der Hand. Das tat ich – für 1 Pfund.

Dann sagte Mohammed zu mir: "Jetzt hast Du den Markt gesehen, nun zeige ich Dir eine Fabrik." Er hielt vor einem Geschäft an. Ich sagte, dass ich kein Interesse habe. Er sprach, dass sein Pferd jetzt Wasser braucht (das bekam es nie !!), also stieg ich doch ab und war sekundenschnell in ein Verkaufsgespräch verwickelt. Da ich ständig beteuerte, eigentlich nichts kaufen zu wollen, war der Preis für die 2 Parfümflaschen mit insgesamt 40 Pfund sicher nicht total überhöht (auch, wenn ich jetzt daran denke: klingt doch nach viel... Aber der Verkäufer hat bei 120 Pfund angefangen zu feilschen)..

Gut, anschließend ging es mit der Kalesche weiter über die "Nilufer-Straße" wieder Richtung Hotel. Aber nun fing das "Geldnachverhandeln" an:

1. Er sei Nubier, also bekommt er nubische Pfund (= das zehnfache) – Ich erklärte ihm, ich bin Preuße, also zahle ich mit preußischen Euros: die sind das 10fache im Vergleich zum Euro wert)
2. Er schafft es nicht in einer Stunde, also muß ich für 2 Stunden zahlen
3. Er bekommt natürlich ein gutes Trinkgeld.....
... und einiges mehr. Über diese (für mich denn doch überraschende) Feilscherei kamen wir an unserem Startplatz an.

Ich hatte ihm 60 Pfund (9 Eus) zusammengelegt: "für 2 Stunden" plus "Trinkgeld".
Ich erklärte ihm, dass das alles ist: für die tolle Tour, als Trinkgeld usw. Das Geld drückte ich ihm in die Hand. Und wollte aussteigen.

Er sagte: "Und was ist mit Trinkgeld für das Pferd ?" "Und für die Kutsche ?" – Ich sagte zu ihm: er ist nicht mein Freund, weil er mich betrügen will... und stieg schimpfend aus.

Nach 10 Metern drehte ich mich wieder um, um die Kalesche noch einmal zu fotografieren:
Mohammed winkte mir freundlich zu.. ich winkte freundlich zurück : "Guter Freund" ....Wir waren beide zufrieden.

Es war ein tolles Abenteuer.

Freitag, 26. Januar 2007

26.01.

26.01.07 –
2. Tag in Luxor –
Luxor-Tempel


Nach einem guten Frühstück mußte ich noch eine halbe Stunde warten, denn es gab die Einweisung der Alltours- Reiseleiterin. Zur Einweisung waren insgesamt 5 Leute gekommen.
Was die Frau zu erzählen hatte, klang ja ganz interessant, erwies sich aber zum Teil als falsch. Auch die Termine für die Fahrtangebote hatte sie falsch im Kopf: Zur Lichtshow z.B. wollte ich am 1.2., sie fand in deutsch aber am 28.1. statt. Die Tour Westseite II, die ich buchte, fand (zumindest an dem Tag) nicht statt. ... Egal, trotzdem war das Alltours- Team (besonders die 3 Ägypter) immer für mich da. Aber dazu später.

Nach der Einweisung ging ich in die Stadt, Richtung Tempel. Der weg dorthin – ca. 20 Minuten- war von ständigen Angebaggere durch die vielen Händler begleitet. Vielleicht war ich ja deren Typ ??? *lol* *fg*

Um 10 Uhr war ich im Luxor-Tempel. Hier konnte ich mir sehr ausführlich im Tempel umsehen: Ramses II, Tut Anch Amun.. viele andere Pharaonen waren zu finden. Amun, Min, Horus alle Götter der Gegend waren versammelt. Über den Tempel wird ja Vieles in den Büchern berichtet (Opet- Fest und so). Ich fand es u.a. interessant, dass im hinteren Teil römische Umbauten sind, für die z.T. altägyptisches zerbrochen und neu zusammengesetzt wurde.
Bis halb 1 war ich im Tempel.
Nach einer kurzen Trinkpause suchte und fand ich das Mumifizierungsmuseum.
Hiervon war ich eigentlich enttäuscht. Klar, die Schritte der Mumifizierung waren dargestellt, es gab einige Tiermumien (Ibis, Krokodil, Babykrokodil, Katze, Fisch...), einige Werkzeuge gab es, die Mumifizierungsharze wurden gezeigt, einige Sarkophage (alle 4 oder 5 aus der selben Zeit von ähnlichen Beamten in ähnlicher Aufmachung), ein paar Kanaopen und nur eine ausgewickelte Beamtenmumie. Hier hätte ich mir die vielen Arten der Einwickelung der Mumien (aus den vielen hundert Jahren der Mumifizierung), eine Auswahl verschiedener Sarkophage aus unterschiedlichen Zeiten, Materialien usw. gewünscht. Sowas ist ja in jedem Fall in den vielen Lagern des Ägyptischen Museums vorhanden.

Auch die beabsichtigte Abdunkelung des Raumes, die eine entsprechende Atmosphäre schaffen sollte, war beim Betrachten eher hinderlich.

Nach einem langen Spaziergang an der Nilkreuzer- Anlegestelle ging ich ins Hotel und war gegen 15 Uhr auf meinem Zimmer. Nach einiger Zeit war ich noch im Internet- Kaffee.
An diesem Tag ging ich früh schlafen.

Ich habe toll was gesehen !! Super !

Donnerstag, 25. Januar 2007

25.01.

25.01.07
Flug nach Luxor – Abend in der Stadt


Am Vormittag bin ich nach Leipzig gefahren. Ich war 3 Stunden vor dem Abflug am Flugplatz. Durch einen Zufall war ich der erste bei der Abfertigung und bekam einen Fensterplatz in der 10. Reihe. Na ja, ich war ziemlich durcheinander. Als ich in die Boeing 737 einstieg, wollte ich das Ehepaar von Reihe 9 von ihren Plätzen verjagen. Aber ich merkte das noch gerade rechtzeitig. In der 10. Reihe saß ich auch besser, als die Leute in der 9. : die hatten am Fensterplatz noch nicht mal ein Fenster.

Ach ja: als ich in den Flieger einstieg, war ich der letzte: ich hab es kaum bemerkt, aber die Abfertigerin sagte zu mir : "die Ersten werden die Letzten sein" – sie hatte mich wiedererkannt..
In Luxor waren nur wenige, die von Alltours abgeholt wurden. 4 oder 6 für eine Kreuzfahrt, nur ich für ein Hotel. Nach 10 min. war ich am Isis- Hotel. Dort bezog ich ein schönes Zimmer, in der 2. Etage. Der einzige Wermutstropfen war, dass die Bar ziemlich nah war und ich daher bis 23.00 oder 0.00 Uhr die Musik mitbekam.

Das Isis- Hotel ist Teil der PYRAMISA- Gruppe, der auch z.B. ein paar Nilschiffe und das Isis- Hotel in Assuan auf der Isis- Insel, das ich noch sehen sollte, gehören.
Das Hotel in Luxor hat 5 ägyptische Sterne. Es ist etwa so gut, wie das SIVA in Hurghada, aber ein paar Jahre älter. Das Publikum ist sehr gemischt. Viele Asiaten, viele Engländer, ein paar wenige (gottseidank nur !!) Russen, viele Moslems, von denen die Frauen von "sehr tief verschleiert" (nur Augenschlitz) bis "schulterfrei" gekleidet sind.

Überhaupt ist es interessant, zu sehen, wie die Moslems gekleidet sind. Und sich verhalten:

  • 3 Schritte hinter westlich gekleideten Männern schleichen tief verschleierte Frauen.
  • Normal gekleidete Männer gehen untergehakt mit Frauen mit Kopftuch..
  • Frauen vermeiden es grundsätzlich, fremde Männer anzusehen (Die einzige Ausnahme, die ich sah, sind Bedienungen im Hotel/ Kaffee).


Manche Männer haben eine "Rosine" auf der Stirn, ein dunkler Fleck, der entsteht, wenn man sehr viel und intensiv betet. Diese Flecke sind mir besonders beim Hotelpersonal (einige von ihnen) und bei den gut gekleideten Gästen aufgefallen. Nicht/kaum bei den einfachen Leuten von Luxor und Assuan.

Abend in der Stadt
Nach einem guten Abendessen ging ich Richtung Luxor-Tempel. Hier hatte ich bei der Hinfahrt die Beleuchtung der Lichtshow gesehen.
Am Nilufer stehen überall Felucken und Nilkreuzfahrt- Schiffe. Überall wurde man angesprochen: "Felucka, Felucka" oder "Kalesche, Kalesche" – Viele Leute versuchen, einem zu überreden.

Ein Junge , Omar, er ist 18 Jahre alt, wollte mich überreden, mit ihm am nächsten Tag eine Tour zu machen (3 Inseln , 100 Pfund = 15 Eus – sicher ein gutes Geschäft für ihn). Er ließ nicht locker, und begleitete mich.

Schließlich konnte er mich überzeugen, mit ihm zu einem "tollen ägyptischen Markt" zu gehen. Ich dachte dabei nicht an die vielen Geschäfte, sondern an einen richtigen Markt, der ja interessant sein kann. Der Markt sollte nur ein paar 100 Meter entfernt sein. Das sagte er mir alle paar Minuten. Wir liefen durch viele tolle einheimische Straßen, durch die halbe Stadt. Wir liefen an einer koptischen Kirche vorbei usw. Touristen sah ich schon lange nicht mehr. Die Einheimischen sahen von Straße zu Straße immer ärmlicher aus. Schließlich landeten wir, - wie eigentlich nicht anders zu erwarten war – in einem riesengroßen Touristenmarkt.

Ich ging rein. Es wurde sofort angefangen, über Preise zu verhandeln. Na ja, ich erstand für nur 2 Eus ein kleines Papyrusbild, der Göttermutter, die als "Luft" dargestellt wird, als Mitbringsel für Jemanden.(Hab das Tobias geschenkt).


Ich wollte danach zurück, Omar hielt für uns eine "Sammeltaxe" an und bezahlte sie auch. Alleine wäre ich sicher nie damit gefahren. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag. Da hatte ich aber keine Lust für eine Fahrt. Ich bin nicht hingegangen. Na ja, er war sicher enttäuscht. Aber sein Preis war ja auch, das weiß ich jetzt , total überzogen. Und er war sicher auch nicht der "Felucken- Kapitän" sondern nur der Aufpasser auf das Boot....


Es war ein Interessanter Abend !! Klasse!!

Mittwoch, 24. Januar 2007

Ägyptenurlaub 2007


Bereits seit 2006 plane ich, mal wieder nach Ägypten zu fliegen. Ich wollte mal eine Woche in Luxor sein, um dort die vielen historischen Stätten zu besuchen.

Darum buchte ich bei Alltours (auf dem Flugplatz Leipzig- Halle, da ist es immer am günstigsten) eine Woche für eine Person im ISIS- Hotel. Schön war, dass bei diesem Urlaub die Möglichkeit inklusive war, ins gleichnamige Hotel nach Assuan zu fahren.

Trotzdem.
In Urlaubslaune war ich nicht so richtig.......................

Aber solche Urlaube werden wohl dann doch immer die schönsten, oder ???